Marc Chagall (after)
Circé
(Circe)
from „Odyssey“
colour lithograph on paper
publisher: Daco Verlag, Stuttgart
year: 1989
size: 377 x 577 mm
edition number: 288
Excellent Condition: complete image (no crop, no trim), fold in the centre as issued, wonderful colours
with Gallery Certificate
Catalogue Raisonné:
Meret Meyer and Patrick Cramer, „Marc Chagall, Les Livres Illustrés“, ref. # 96
Charles Sorlier and Fernand Mourlot, Chagall Lithographe, vol. V, ref. # 780
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Chagall and the Odyssey
“When Chagall approaches the subject of Greece he approaches it in the same way as life. He does not come to it as still life, but as to a living flesh of dream and memory” (Robert Marteau, quoted in: Mourlot, vol. V, p. 74)
Chagall first visited Greece at the invitation in 1952 and then again in 1954. Travelling with his new wife Vava, they visited Athens, Delphi, Poros and Olympia. Chagall immersed himself in the sights and sounds of this ancient culture, falling in love with the sea, the landscape and the light of the Peloponnese, sketching extensively to capture the charming countryside.
Chagall’s first major work to draw on another great classical poem, Homer’s epic The Odyssey, was a mosaic commissioned by the Department of Law at the University of Nice in 1967. His luminous mosaic interprets Odysseus’s arduous journey from the battlefields of Troy to his home of Ithaca as a parable for humanity, emblematic of the quest for freedom and the pursuit of justice which are exemplified by the triumph of the classical hero over temptation and adversity.
Chagall’s illustrations reveal his acute sense of narrative detail and his ability to evoke the atmosphere of the Mediterranean, saturated in myth and sunlight. In the words of the poet Robert Marteau:
„For Chagall, the gods are not dead…He tell’s us that man’s earth is not abandoned, that it is not an insignificant sphere roaming in the vastness of creation, but rather that it participates in that infinite grace which is diffused everywhere“.
(quotes by Robert Marteau from „Charles Sorlier and Fernand Mourlot, Chagall Lithographe, vol. V, p. 74 and p. 92)
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Important:
. The listing is for the original lithograph as listed
. The colophon with the edition number is shown for reference
. Sold with gallery certificate
Marc Chagall (nach)
Circé
(Circe)
aus „Odyssee“
farblithographie auf Papier
verlag: Daco Verlag, Stuttgart
jahr: 1989
format: 377 x 577 mm
auflagenhöhe: 288
Ausgezeichneter Zustand: vollständiges Bild (kein Beschnitt), Falz in der Mitte wie ausgegeben, wunderbare Farben
mit Galerie-Zertifikat
Katalog Raisonné:
Meret Meyer und Patrick Cramer, „Marc Chagall, Les Livres Illustrés“, Ref. # 96
Charles Sorlier und Fernand Mourlot, Chagall Lithographe, Bd. V, Ref. # 780
Chagall und die Odyssee
„Wenn Chagall sich dem Thema Griechenland nähert, tut er das auf dieselbe Weise wie das Leben. Er nähert sich ihm nicht wie einem Stillleben, sondern wie einem lebendigen Fleisch aus Traum und Erinnerung“ (Robert Marteau, zitiert in: Mourlot, Bd. V, S. 74)
Chagall besuchte Griechenland zum ersten Mal 1952 und dann erneut 1954 auf Einladung. Zusammen mit seiner neuen Frau Vava besuchten sie Athen, Delphi, Poros und Olympia. Chagall tauchte in die Sehenswürdigkeiten und Klänge dieser antiken Kultur ein, verliebte sich in das Meer, die Landschaft und das Licht des Peloponnes und hielt die bezaubernde Landschaft in zahlreichen Skizzen fest.
Chagalls erstes großes Werk, das sich auf ein anderes großes klassisches Gedicht, Homers Epos Die Odyssee, bezieht, war ein Mosaik, das 1967 von der juristischen Fakultät der Universität Nizza in Auftrag gegeben wurde. Sein leuchtendes Mosaik interpretiert die beschwerliche Reise des Odysseus von den Schlachtfeldern Trojas in seine Heimat Ithaka als Gleichnis für die Menschheit, als Sinnbild für die Suche nach Freiheit und das Streben nach Gerechtigkeit, die durch den Triumph des klassischen Helden über Versuchung und Widrigkeiten veranschaulicht wird.
Chagalls Illustrationen zeugen von seinem ausgeprägten Sinn für erzählerische Details und seiner Fähigkeit, die von Mythen und Sonnenlicht durchdrungene Atmosphäre des Mittelmeers zu evozieren. Um es mit den Worten des Dichters Robert Marteau zu sagen:
„Für Chagall sind die Götter nicht tot… Er sagt uns, dass die Erde des Menschen nicht verlassen ist, dass sie keine unbedeutende Kugel ist, die in den Weiten der Schöpfung umherwandert, sondern dass sie vielmehr an jener unendlichen Gnade teilhat, die überall verbreitet ist“.
(zitiert von Robert Marteau aus „Charles Sorlier und Fernand Mourlot, Chagall Lithographe, Bd. V, S. 74 und S. 92)
Wichtig:
. Das Angebot bezieht sich auf die Original-Lithographie wie aufgeführt
. Das Kolophon mit der Editionsnummer ist als Referenz angegeben
. Verkauft mit Galerie Zertifikat
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| Epoche | 1970 bis 1979 |
|---|---|
| Jahr | 1989 |
| Produktionszeitraum | 1980 bis 1989 |
| Hergestellt in | Deutschland |
| Kennzeichnung vorhanden | Dieses Objekt wurde auf der Grundlage von Archivunterlagen wie Vintage-Katalogen, Einträgen von Designern oder anderen Literaturquellen zugeordnet |
| Stil | Surrealismus, Modern |
| Zustand | Ausgezeichnet — Dieses Vintage/antike Objekt ist in nahezu originalem Zustand. Es kann minimale Gebrauchsspuren und/oder kleinere Restaurierungen aufweisen. |
| Artikelnummer | YWW-2294367 |
| Details über Schäden und Restaurierungen |
vollständiges Bild (kein Beschnitt), Falz in der Mitte wie verausgabt (in flachem Zustand kaum sichtbar), wunderschöne Farben
complete image (no crop, no trim), fold in the centre as issued (barely visible when flattened), wonderful colours
Automatisch generierte Übersetzung |
| Material | Lithografie |
| Farbe | Mehrfarbig |
| Breite | 58 cm 57.7 cm |
| Tiefe | 1 cm 0.1 cm |
| Höhe | 38 cm 37.7 cm |












































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